Ich hatte vor dem Urlaub ein paar Zeilen über die Anschaffungaspekte meiner Camping-Ausrüstung geschrieben. Nun folgt eine kleine Auswertung darüber, was gut war und was schlecht und worauf ich im nächsten oder übernächsten Jahr zu achten habe. Ich neige bekanntermaßen zur Vergesslichkeit, daher ist das eher eine Nachricht von meinem Gegenwarts-Ich an meine Zukunfts-Ichs im nächsten und übernächsten Jahr. Mit anderen Worten: Das Folgende könnte den ein oder anderen vielleicht etwas langweilen.
Mir ist klar, dass ich mit dem Posting dieses Videos jetzt keinen Coolnes-Award gewinne – immerhin hat das gestern Abend auf der Hochzeitsfeier der gleiche DJ gespielt, der mit gleicher Begeisterung Perlen wie die Annemarie-Polka oder Liquido zum Besten gegeben hat. Aber ein Guilty Pleasure braucht wohl jeder und meines heißt die nächsten Tage Laserkraft 3D – Nein Mann:
Der Zwergapfelbaum auf dem Balkon hat anderthalb Jahre nach dem Kauf seine ersten Früchte vollendet. Ganze sechs Stück von insgesamt neun hat er durchgebracht. Ich bin sehr stolz auf ihn, wobei ich nicht unterschlagen darf, dass er natürlich ausgezeichnete Pflege und Zuwendung bekommen hat. Und lecker sind die Äpfel auch noch!
Das war der Name der Band in der ich vor ein paar Jahren mal Bassist war. Nun gut, meine Künste am Bass sind wirklich nicht der Rede wert, aber wir hatten eine recht spaßige Zeit in der WG. Die Nachbarn von gegenüber der belebten zweispurigen Straße auch.
Obwohl da ein zwei sehr kreative Köpfe mit am Start waren, hat sich die Sache dann recht bald auseinander gelebt und die Songs in weniger als Demo-Qualität sind eher was für die Erinnerungsschublade, denn für das breite Publikum. Vor ein paar Tagen bin ich bei Soundcloud auf eine spanische Band mit gleichem Namen gestoßen und siehe da: Sie machen fast die Musik, die wir damals gern gemacht hätten.
Auf dem Profil finden sich hauptsächlich Remixe, wie dieser hier von Snap’sI Got The Power. Hier mal ein Track direkt von Toxicbeats, der sich auch embedden lässt:
Wieviele Flüsse hat dieses Polen eigentlich? Nun, ich möchte der nächsten Jahre nicht vorgreifen, aber genug, dass ich in 4 Jahren Probleme mit den Überschriften bekomme, wenn sich George Lucas bis dahin nicht was einfallen lässt. Der Bühnenterrorist hat sich für dieses Jahr richtig ins Zeug gelegt und uns eine Strecke auf der Drawa zurecht gelegt, die sich gewaschen hat. Mit der dritten Tourdieser Art kann man sich nämlich getrost als Profi bezeichnen und auch die echten Herausforderungen dieser Sportart mit einem müden Lächeln auf den Lippen angehen. Und was haben wir müde gelächelt. Also, vorher.
Morgen gehts wieder los: Urlaub im Draußen. Camping und Paddeln. Lagerfeuer und Grillfleisch. Malerische Sonnenuntergänge und idyllische Natur. Ihr kenntdas ja. Und auch dieses Jahr heißt das Ziel wieder Polen. Die restliche Reisegruppe ist heute morgen bereits aufgebrochen, ich werd mich als Nachhut morgen früh auf den Weg machen.
Während es europäisch ostwärts meist recht preiswert zugeht und ein Camping-Urlaub ja an sich kaum Geld kostet, so werden doch die Materialkosten im Vorfeld von Jahr zu Jahr höher. Hier mal ein kleiner Abriss der Dinge, für die ich mein Erspartes dieses Jahr zum Fenster rausgeworfen habe.
Gerade lief auf Phoenix eine Doku über die Entwicklung und Schließung des alten Tresors. Bei den Bildern der letzten Party wurden bei mir so zwei drei Erinnerungen wach. Da sieht man mal wieder, wie praktisch doch so ein Weblog sein kann: Ich stand da vor 5 Jahren auch in der Schlange und begehrte Einlass, was aber zu später Stunde an 10€ gescheitert ist. Rückblickend hätte ich mich wohl anders entschieden.