Ich bin ein 80er Kind, dass immer noch über den gleichen Schwachsinn nachdenkt. Daher komm ich an diesem Video vom großartigen Dendemann nicht vorbei. Und ihr auch nicht, bitteschön! Dendemann – Stumpf ist Trumpf 3.0
Dieses Jahr schaue ich mir die Oscar-Verleihung an und auch wenn ich nur einen Bruchteil der Filme gesehen habe, die nominiert wurden, lass ich mir den Spaß nicht nehmen, eine denkbar unqualifizierte Vorhersage abzugeben, die wohl in etwa gleichen Teilen Wunschliste als auch schlimmste Befürchtungen ist.
Man kann zwar nach wie vor nicht vom Boden essen, aber House hätte jetzt immerhin eine realistische Chance, denjenigen zu retten, der es versehentlich trotzdem täte.
Damian Kulash Jr., Sänger der Band OK Go, schreibt über den symptomatischen Niedergang der Musikindustrie. Über das Thema wurde schon viel geschrieben und orakelt, aber dieser Artikel bringt das ganze Problem an Hand eines anschaulichen Beispiels so schön auf den Punkt.
Trotz allem probier ich das mit dem Einbinden des Videos nochmal, mal schauen, wann es wieder geblockt wird:
Den Jahresanfang nehme ich zur Zeit hauptsächlich aus Sofa-Perspektive wahr. Aber den Freuden des Schnees kann man sich selbst von dort aus kaum entziehen, eine kleine Balkonschneeballschlacht mit den Katzen oder ein Schneemännchen ist immer drin.
Die Katzen verstecken sich unterm Bett und das verschneite Berlin da draußen klingt schon wieder nach Krieg. Klarer Fall, wir haben Silvester. Bevor hier das Raclette angeschmissen wird, hau ich schnell mal noch den Jahresrückblick raus
Bevor ich den obligatorischen Jahresrückblick starte, muss ich noch eine Story aus diesem Jahr nachreichen, die nicht ungeblogt bleiben darf. Obwohl sie gewissermaßen sehr schmerzhaft war. Es begab sich an einem recht ansehnlichen Urlaubstag im Herbst, an dem ich über den Vormittag verteilt bei Twitter über Reisetätigkeiten berichtete. Bevor ich mich in einem langen (!) Text ausheule, hier die Meldungen im Wortlaut:
Ja, das nennt man Timing. Einen Tag vor Weihnachten, wo die gesamte Netzwelt offline im Geschenke- oder bereits im Familienstress steckt, haut der ToBa einen neuen Track raus. Um noch sicherer zu gehen, dass sich das hier niemand anhört, müsste ich ihn offline lassen. Aber wer weiß, vielleicht braucht ihr nach Weihnachten ja etwas, dass euch über die langweiligen Geschenke hinwegtröstet und dann freut ihr euch, wenn ihr auf Sixumbrellas neue Musik findet.
Ich habe ein paar Gitarrenspuren vom Doedelmeier zu einer kleinen aber – wie ich finde – feinen Drum&Bass-Komposition zusammengefügt. Bevor ihr auf Play klickt, bitte ich darum, den Lautstärkeregler aufzudrehen. Danke.
So kurz vor Jahresabschluss ist hier noch ein kleiner Nachtrag fällig. Ende November waren The Prodigy und ich in der Arena und muss ich für rein persönliche chronologische Zwecke hier noch nachtragen. Gehirn-Outsourcing sozusagen, sonst vergess ich das doch wieder alles.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass sie bereits im Februar schonmal in Berlin waren und ich in meinen Kreisen ordentlich die Werbetrommel für das Konzert gerührt hatte. Während allerdings einige meiner Freunde rechtzeitig Tickets für die Columbiahalle gekauft hatten, blieb mir das Vergnügen verwehrt, da das Konzert überraschend ausverkauft war, als ich einen Monat später als besagte Freunde am Ticketschalter stand. Bei aller Skepsis gegenüber der akkustischen Leistung in der Arena, mir blieb dieses Jahr einfach keine andere Wahl.