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		<title>Marschgepäck in der Rückschau</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 18:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toba</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte vor dem Urlaub ein paar Zeilen über die Anschaffungaspekte meiner Camping-Ausrüstung geschrieben. Nun folgt eine kleine Auswertung darüber, was gut war und was schlecht und worauf ich im nächsten oder übernächsten Jahr zu achten habe. Ich neige bekanntermaßen zur Vergesslichkeit, daher ist das eher eine Nachricht von meinem Gegenwarts-Ich an meine Zukunfts-Ichs im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte vor dem Urlaub ein paar<a title="Marschgepäck" href="http://sixumbrellas.de/?p=1450"> Zeilen über die Anschaffungaspekte meiner Camping-Ausrüstung geschrieben</a>. Nun folgt eine kleine Auswertung darüber, was gut war und was schlecht und worauf ich im nächsten oder übernächsten Jahr zu achten habe. Ich neige bekanntermaßen zur Vergesslichkeit, daher ist das eher eine Nachricht von meinem Gegenwarts-Ich an meine Zukunfts-Ichs im nächsten und übernächsten Jahr. Mit anderen Worten: Das Folgende könnte den ein oder anderen vielleicht etwas langweilen.</p>
<p><span id="more-1478"></span><strong>1. Das Zelt</strong></p>
<p>Das Zelt hat seine Vorteile voll ausgespielt: Das kleine Packmaß und das geringe Gewicht haben es sehr transportabel gemacht. Es passt hervorragend in den Rucksack und hat damit weder im Boot noch bei den Wanderungen von bzw. zu den Bahnhöfen irgendwie gestört. Die Zelte, die wir in den Jahren davor bei hatten, waren wesentlich größer in der Verpackung und kamen immer in einer extra Tasche daher, deswegen ist mir dieser Aspekt eine Erwähnung wert.</p>
<p>Aber alles hat seine Konsequenzen, im Guten wie im Schlechten, und so muss ich auch feststellen: Das Zelt ist leider auch im aufgebauten Zustand sehr klein. Zwei Leute können darin schlafen, aber die sollten sich dann auch mögen. Hat man das Zelt vielleicht aus Unachtsamkeit oder mangels Tageslicht einmal in leichter Schräglage aufgebaut, kommt man sich da drin sehr schnell sehr nahe.</p>
<p>Auch das Vorzelt ist relativ klein bzw. niedrig. Unser Kram hat wunderbar reingepasst, aber man muss sich tief bücken, um das Zelt zu betreten. Das ist in meinem Alter auf Dauer etwas gewöhnungsbedürftig und bei feuchter Wetterlage auch recht unangenehm, weil man ständig nass wird bei Kontakt mit der Zeltwand.</p>
<p>Aber insgesamt bin ich recht zufrieden mit meiner Anschaffung. Schade, dass es bereits deutliche Gebrauchsspuren trägt. Nicht von mir, aber wir hatten Besuch von ein paar Feldmäusen, die eine Tasche im Außenzelt zerbissen haben, auf der &#8211; leider erfolgreichen &#8211; Suche nach Süßigkeiten.</p>
<p><strong>2. Der Schlafsack</strong></p>
<p>Der Schlafsack ist auch toll. Das kleine Packmaß und geringe Gewicht begeistern mich auch hier und auf einem so lebhaften Gewässer wie der Drawa fand ich auch die Tatsache beruhigend, dass der Packsack wasserdicht ist. Wobei ich aber auch ganz froh bin, dass ich diese Eigenschaft nicht auf die Probe stellen musste. Darüber hinaus schlief es sich auch angenehm und warm darin.</p>
<p>Nachteile: Das Teil riecht wie nasser Hund und leider hat mein Exemplar eine offene Naht &#8211; da muss ich mit dem Händler nochmal nachverhandeln.</p>
<p><strong>3. Regenjacke</strong></p>
<p>Es hat häufiger geregnet, daher war die Investition sehr sinnvoll und die Jacke hat mich auch nicht enttäuscht. Was will man mehr.</p>
<p><strong>4. Der Rucksack</strong></p>
<p>Die Unterbringung des Rucksacks im engen Kajak gestaltete sich zunächst etwas sperrig, vor allem wegen des Tragesystems, aber das hatten wir recht schnell im Griff. Dafür hat er sich bei An- und Abreise bewährt. Man kann alle schweren Sachen recht kompakt darin verstauen und angenehm auch über weitere Strecken tragen. In den letzten Jahren haben wir uns einer Reisetasche rumgeplagt, das hat weniger Spaß gemacht.</p>
<p>Da der <a style="color: #d42f2f; text-decoration: none;" title="Tatonka Yukon 60" href="http://www.camp4.de/shop/yukon-oceanalpine-blue-p-9002185.html">Yukon 60</a> auch über eine Front-Öffnung verfügt &#8211; Rucksack mit Eingriff sozusagen &#8211; hatten wir auch nicht den Nachteil, dass wir im täglichen Gebrauch Schwierigkeiten hatten, an den Inhalt zu gelangen. Sehr praktisch.</p>
<p>Leider hat auch dieses Teil der Ausrüstung deutliche Gebrauchsspuren davon getragen: Die Feldmäuse mochten auch das Nutella, das sich in einer der Außentaschen befand.</p>
<p><strong>5. Der Kocher</strong></p>
<p>Auch hier sind die Erfahrungen sehr positiv. Die Vorteile überwiegen: Kocher und Topfset bilden eine platzsparende Einheit, wodurch das Mitnehmen eines zusätzlichen Topfsets vollkommen unnötig wird. Auch die Tatsache, dass es in Polen überall Spiritus zu kaufen gibt, spielte uns in die Hände. Die Gaskartuschen der anderen Kocher gingen irgendwann zur Neige und da war es gut, eine verlässliche Alternative zu haben.</p>
<p>Nachteile gibt es aber auch hier: Nach der Benutzung bleiben Spiritusreste im Spiritusbehälter, den man leider nicht wirklich wasserdicht verschließen kann. In der Folge hat man bei der nächsten Benutzung Spiritusreste in den Töpfen, die einem das Essen ein klitzekleines bißchen versauen können. Was hab ich gespuckt. Man kann das aber umgehen, in dem man die Töpfe vor der Benutzung kurz mit Wasser ausspült, also kein wirkliches Problem.</p>
<p>Der andere Nachteil: Obwohl ich positiv überrascht war von der Hitze, die das Ding produziert, reicht die Leistung natürlich nicht wirklich dafür aus, um irgendwas knackig anzubraten. Da hat der Gaskocher deutliche Vorteile.</p>
<p><strong>6. Messer</strong></p>
<p>Ja, Messer sind praktisch und unverzichtbar da draußen in der Natur. Aber lasst euch nicht von dem Verkäufer bequatschen: Outdoor MUSS der Stahl einfach rostfrei sein! Unsere Opinels sind uns quasi über Nacht weggerostet. So vorsichtig kann und will man gar nicht sein, um das zu verhindern.</p>
<p><strong>7. Wasserdichte Taschen</strong></p>
<p>Hier müsste ich im nächsten Jahr wieder aufrüsten. Die Tasche, die wir jetzt zum dritten Mal im Einsatz hatten, hat ihre wasserdichten Zeiten weit hinter sich gelassen, was natürlich auf einem Fluss wie der Drawa schon grob fahrlässig war. Aber gut, ist ja nochmal alles gut gegangen. Neben der Wasserdichtigkeit sollte eine neue Tasche dieser Art auch die Anforderung der Transportierbarkeit erfüllen. Das Ding liegt ja nicht nur dekorativ im Boot rum, sondern wird wegen der Wertsachen darin auch bei jeder Gelegenheit mitgenommen. Ein vernünftiger Trageriemen oder dergleichen sollte also vorhanden sein.</p>
<p>In Sachen Kamerataschen sind wir auch um eine Erfahrung reicher: So schön es auch ist, mit der Spiegelreflex schöne Bilder zu machen, das wasserdichte Gehäuse ist sehr unhandlich. Mal schauen, ob wir die im nächsten Jahr wieder mitnehmen.</p>
<p><strong>8. Sitzgelegenheiten</strong></p>
<p>Ich hatte dieses Jahr zwei sogenannte <a title="Travelchair" href="http://www.camp4.de/shop/travelchair-trail-p-9000210.html">Travelchairs</a> erworben, denn tatsächlich ist Camping auf Dauer recht anstrengend, wenn man sich nicht ab und zu mal vernünftig hinsetzen kann.  Leider war die Entscheidung, die billigsten Exemplare davon zu holen, nicht so zufriedenstellend. Wenn man sich in unseren Exemplaren mal so richtig entspannt zurückgelehnt hat, folgte wenig später ein lauter Knall, worauf hin sich alle in unmittelbarer Nähe lustig erschrecken und man selbst unsanft in der Waagerechten landet. Die Verschlüsse waren wohl eher minderwertig und eigentlich hätte man die Dinger reklamieren müssen, aber es war einfach zu verlockend, Gewicht und Platz bei der Rückreise zu sparen und sie vor Ort zu entsorgen. Mal schauen, ob uns hier im nächsten Jahr noch was vernünftiges einfällt. Eine Mitreisende hat ein <a title="funktionierender Travelchar" href="http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=101587&amp;k_id=2000&amp;hot=0">sehr gut funktionierendes Exemplar</a> dieser Art von Sitzmöbel dabei gehabt.</p>
<p>Bewährt haben sich hingegen diese ganz einfachen aufblasbaren Sitzkissen (<a title="Sitzunterlage" href="http://www.camp4.de/shop/trail-seatbrgreen-p-1737.html">Beispiel</a>). Die Dinger sind vielseitig einsetzbar, vor allem natürlich hilfreich wenn man stundenlang im Boot sitzen muss. Man kann damit aber auch wunderbar einem Feuer Luft zu wedeln. Leider haben unsere zwei Exemplare ihre Lebenszeit ebenfalls überschritten, da muss im nächsten Jahr wieder Ersatz her.</p>
<p><strong>Kleinkrams</strong></p>
<p>LED-Kopflampen sind ein unbedingtes Muss, keine Ahnung, wie wir früher ohne ausgekommen sind. Sonnen- und Mückenschutz sind ebenso unerlässlich, aber vielleicht reicht es, weniger paranoid jeweils nur eine Packung davon einzustecken. Ähem. Bei Wasserschuhen sollte man ebenfalls nicht die ganz billigsten Varianten kaufen, auf der anderen Seite kann man sie sich auch sparen, wenn man Sandalen dabei hat. Die Erfüllen den gleichen Zweck. Die wasserfest beschichtete Picknick-Decke sollte auch nächstes Jahr wieder dabei sein, sie bringt eine Menge Komfort für alle Beteiligten.</p>
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		<title>Noch n bisschen tanzen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 17:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toba</dc:creator>
				<category><![CDATA[music]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir ist klar, dass ich mit dem Posting dieses Videos jetzt keinen Coolnes-Award gewinne &#8211; immerhin hat das gestern Abend auf der Hochzeitsfeier der gleiche DJ gespielt, der mit gleicher Begeisterung  Perlen wie die Annemarie-Polka oder Liquido zum Besten gegeben hat. Aber ein Guilty Pleasure braucht wohl jeder und meines heißt die nächsten Tage Laserkraft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist klar, dass ich mit dem Posting dieses Videos jetzt keinen Coolnes-Award gewinne &#8211; immerhin hat das gestern Abend auf der Hochzeitsfeier der gleiche DJ gespielt, der mit gleicher Begeisterung  Perlen wie die <a title="Annemarie-Polka" href="http://www.youtube.com/watch?v=N1Yc-I-PIcY">Annemarie-Polka</a> oder Liquido zum Besten gegeben hat. Aber ein <em><a title="Guilty Pleasure" href="http://www.dict.cc/?s=Guilty+Pleasure">Guilty Pleasure</a></em> braucht wohl jeder und meines heißt die nächsten Tage <strong>Laserkraft 3D</strong> &#8211; <em>Nein Mann</em>:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HBjDZMJUduo?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/HBjDZMJUduo?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Ernte</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 15:10:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[apfel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zwergapfelbaum auf dem Balkon hat anderthalb Jahre nach dem Kauf seine ersten Früchte vollendet. Ganze sechs Stück von insgesamt neun hat er durchgebracht. Ich bin sehr stolz auf ihn, wobei ich nicht unterschlagen darf, dass er natürlich ausgezeichnete Pflege und Zuwendung bekommen hat. Und lecker sind die Äpfel auch noch!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a title="Apfelblüte im Frühling" href="http://sixumbrellas.de/?p=1303">Zwergapfelbaum auf dem Balkon</a> hat anderthalb Jahre nach dem Kauf seine ersten Früchte vollendet. Ganze sechs Stück von insgesamt neun hat er durchgebracht. Ich bin sehr stolz auf ihn, wobei ich nicht unterschlagen darf, dass er natürlich ausgezeichnete Pflege und Zuwendung bekommen hat. Und lecker sind die Äpfel auch noch!</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/yBaO1GbmJpfM2mFJmN8tgHt1MmUGYKNpjODDvlC4RtY?feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/TIOyHFbp9tI/AAAAAAAAC1s/dsKSDjSELyc/s400/IMG_3006.JPG" alt="" /></a></p>
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		<title>Toxicbeats</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:48:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das war der Name der Band in der ich vor ein paar Jahren mal Bassist war. Nun gut, meine Künste am Bass sind wirklich nicht der Rede wert, aber wir hatten eine recht spaßige Zeit in der WG. Die Nachbarn von gegenüber der belebten zweispurigen Straße auch.
Obwohl da ein zwei sehr kreative Köpfe mit am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war der Name der Band in der ich vor ein paar Jahren mal Bassist war. Nun gut, meine Künste am Bass sind wirklich nicht der Rede wert, aber wir hatten eine recht spaßige Zeit in der WG. Die Nachbarn von gegenüber der belebten zweispurigen Straße auch.</p>
<p>Obwohl da <a title="Bendo" href="http://soundcloud.com/bendo">ein</a> zwei sehr kreative Köpfe mit am Start waren, hat sich die Sache dann recht bald auseinander gelebt und die Songs in weniger als Demo-Qualität sind eher was für die Erinnerungsschublade, denn für das breite Publikum. Vor ein paar Tagen bin ich bei Soundcloud auf eine spanische Band mit gleichem Namen gestoßen und siehe da: Sie machen fast die Musik, die wir damals gern gemacht hätten.</p>
<p>Auf dem <a title="ToxicBeats" href="http://soundcloud.com/toxicbeats/tracks">Profil</a> finden sich hauptsächlich Remixe, wie dieser hier von <strong><a title="Snap - I Got The Power (ToxicBeats Remix)" href="http://soundcloud.com/toxicbeats/snap-ive-got-the-power-toxicbeats-rmx">Snap&#8217;s</a></strong><a title="Snap - I Got The Power (ToxicBeats Remix)" href="http://soundcloud.com/toxicbeats/snap-ive-got-the-power-toxicbeats-rmx"> </a><em><a title="Snap - I Got The Power (ToxicBeats Remix)" href="http://soundcloud.com/toxicbeats/snap-ive-got-the-power-toxicbeats-rmx">I Got The Power</a></em>. Hier mal ein Track direkt von <strong>Toxicbeats</strong>, der sich auch embedden lässt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Ftoxicbeats%2Ftoxicbeats-deep-dark&amp;secret_url=false" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Ftoxicbeats%2Ftoxicbeats-deep-dark&amp;secret_url=false" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/toxicbeats/toxicbeats-deep-dark">ToxicBeats &#8211; Deep&amp;Dark</a> by <a href="http://soundcloud.com/toxicbeats">ToxicBeats</a></span></p>
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		<title>Edges</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 15:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toba</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine kleine unkomplizierte und recht melodische Electro-Nummer. Vielleicht sogar nicht vollkommen untanzbar.
   Edges by sixumbrellas 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kleine unkomplizierte und recht melodische Electro-Nummer. Vielleicht sogar nicht vollkommen untanzbar.</p>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fsixumbrellas%2Fedges&#038;secret_url=false"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fsixumbrellas%2Fedges&#038;secret_url=false" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>  <span><a href="http://soundcloud.com/sixumbrellas/edges">Edges</a> by <a href="http://soundcloud.com/sixumbrellas">sixumbrellas</a></span> </p>
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		<title>The Return of Paddeln in Polen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 20:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toba</dc:creator>
				<category><![CDATA[real life]]></category>
		<category><![CDATA[bühnenterrorist]]></category>
		<category><![CDATA[campen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wieviele Flüsse hat dieses Polen eigentlich? Nun, ich möchte der nächsten Jahre nicht vorgreifen, aber genug, dass ich in 4 Jahren Probleme mit den Überschriften bekomme, wenn sich George Lucas bis dahin nicht was einfallen lässt. Der Bühnenterrorist hat sich für dieses Jahr richtig ins Zeug gelegt und uns eine Strecke auf der Drawa zurecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieviele Flüsse hat dieses Polen eigentlich? Nun, ich möchte der nächsten Jahre nicht vorgreifen, aber genug, dass ich in 4 Jahren Probleme mit den Überschriften bekomme, wenn sich George Lucas bis dahin nicht was einfallen lässt. Der Bühnenterrorist hat sich für dieses Jahr richtig ins Zeug gelegt und uns eine Strecke auf der Drawa zurecht gelegt, die sich gewaschen hat. Mit der <a title="Paddeln in Polen" href="http://sixumbrellas.de/?p=676">dritten Tour</a> <a title="Paddeln in Polen schlägt zurück" href="http://sixumbrellas.de/?p=1110">dieser Art</a> kann man sich nämlich getrost als Profi bezeichnen und auch die echten Herausforderungen dieser Sportart mit einem müden Lächeln auf den Lippen angehen. Und was haben wir müde gelächelt. Also, vorher.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/PaYsuiiR5ndpcivRb6ZTZA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3JjuS0RI/AAAAAAAACvY/ClbeUYfYVuE/s400/DSCF6742.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Die Drawa</em></p>
<p><em><span id="more-1453"></span></em></p>
<p>Die größte Herausforderung für mich &#8211; so dachte ich &#8211; bestand eigentlich nur in der Anreise. Paddeln und Campen und das alles kannte ich schon, kein Problem. Aber da ich mit einem Tag Verzögerung allein hinterherreiste, machte ich mir schon so ein paar Gedanken. Eigentlich hätte auch unser Gepäckbootsfahrer vom letzten Jahr mit mir zusammen fahren sollen, aber der ließ sich leider nicht blicken und so war ich wirklich auf mich allein gestellt. Man hat ja sofort auch die abwegigsten Szenarien im Kopf, was da alles schief gehen kann. Ganz weit hergeholt, aber möglich: Ich hätte einen der drei Züge verpassen können!</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/G-tGFxJnsoie0qi9OXcKWg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL24o8DyeI/AAAAAAAACtQ/NFvxbLn8alI/s400/IMG_2394.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 1 &#8211; Umsteigebahnhof Runowo Pomorskie mit 2h Aufenthalt<br />
</em></p>
<p>Das ist aber zum Glück nicht passiert, statt dessen ist mir aber folgende unterhaltsame Anekdote passiert: Ich musste in Stettin ein Ticket für den polnischen Teil der Fahrt kaufen und dann in den richtigen Zug einsteigen. Den Bahnsteig hatte ich mir von der netten (!) Dame am Schalter sagen lassen und dort stand auch schon eine halbe Stunde vor Abfahrt ein Zug. Ich wollte auf Nummer sicher gehen und fragte bei dem geschäftig wirkenden Schaffner, ob das denn der richtige Zug nach Runowo Pomorskie sei &#8211; mein zweiter Umsteigebahnhof. Er schaut sich mein Ticket an, runzelt die Stirn, zeigt dann aber in deutlicher Geste auf den Zug hinter ihm und macht mir mit wiederholtem <em>Nje!</em> unmissverständlich klar, dass egal was komme ich nicht in diesen Zug steigen dürfe.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/ZMboSHikD4iYjoYUB88b6w?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL24-3SszI/AAAAAAAACtU/DTbVbhgixTc/s400/DSCF6647.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 1 &#8211; Umsteigebahnhof Runowo Pomorskie &#8211; Wassergeflutete Unterführung</em></p>
<p>Okay, gut dass ich gefragt habe, denk ich mir und warte auf dem Bahnsteig, dass mein Zug kommt. Aber Zeit vergeht, es kommt kein Zug und der <em>falsche</em> Zug steht immer noch da. Mittlerweile ist ein Zug auf den Nachbarbahnsteig eingefahren, wo ich mein Glück versuche. Aber auch dort wird mir das Einsteigen untersagt und man schickt mich zurück zu dem ursprünglichen Bahnsteig, wo immer noch nur der <em>falsche</em> Zug steht. Ich treffe meinen Schaffner-Freund wieder, setze meinen verzweifelten Gesichtsausdruck auf und drücke ihm nochmal mein Ticket in die Hand. Er rennt damit zu seinem Kollegen am anderen Ende des Zuges, berät sich ausführlich mit ihm und gestikuliert mir auf Nachfrage wie beiläufig, ich solle doch endlich in den wohl mittlerweile richtigen Zug einsteigen. Was denn auch sonst?</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/cOCRrwx5q78HBnolfIPTDg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL25uFRfzI/AAAAAAAACtY/44Fr64h6j3A/s400/DSCF6648.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 1 &#8211; Papstdenkmal am Drawsko See</em></p>
<p>So kam es, dass ich wenige Minuten vor Abfahrt in einem Zug Platz nehme, von dem ich immer noch nicht so richtig sicher weiß, dass er der richtige ist. War er dann aber doch und ich bin sicher ans Ziel gekommen. Einige Stationen später stieg eine Reisegruppe bestehend aus polnischen Jugendlichen dazu, die sehr viel Gepäck dabei hatten und damit die Gänge ziemlich blockierten. Als mein Schaffner-Freund wenig später durch die Gänge wütete und die Kids anherrschte, doch ihr <em>Bagasch</em> aus dem Weg zu räumen, da hätte ich schwören können, dass es der gleiche Schaffner war, der uns auf unserer letztjährigen Anreise schon so erstklassig unterhalten hatte.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/2laXrQ24-GoGlgVg9Ttakg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL26KM_FVI/AAAAAAAACtc/ZrMmoIBHCbY/s400/IMG_2428.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 1 &#8211; Zeltplatzidylle</em></p>
<p>Damit war die erste Hürde geschafft, jetzt konnte der Urlaub beginnen. In Czaplinek empfing mich bereits ein Begrüßungskommitee, dass <del datetime="2010-08-24T20:56:50+00:00">sich sofort nach dem Verbleib des Gepäckbootsfahrers erkundigte</del> mich voll überschwenglicher Freude begrüsste und nach einem kleinen verregneten Spaziergang vom Bahnhof zum Zeltplatz erwartete mich ein bereits voll funktionsfähiges Zeltlager, unsere insgesamt 11-köpfige Reisegruppe und Sonnenschein.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/b5nRTsYPyX4794JVCun5HA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL26U2v4uI/AAAAAAAACtg/CdErYp8ll1k/s400/IMG_2463.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 2 &#8211; Auf der Drawa</em></p>
<p>Am nächsten Tag startete die Tour, die uns von Czaplinek die Drawa entlang bis nach Krzyz* führen sollte. Ich habe die einzelnen Etappen <a title="Paddeltour auf der Drawa" href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;msid=103851269820739284919.00048e838ca845b0b7570&amp;ll=53.600451,16.12175&amp;spn=0.083021,0.222988&amp;t=h&amp;z=13">auf einer Google-Map mal so grob nachgezeichnet</a>.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/sk0ny3c03-lkuCtGbpK8Cw?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL26wSawXI/AAAAAAAACtk/5iibCkVYLSs/s400/IMG_2490.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 2 &#8211; Die Mühle von Gleboczek &#8211; Einsturzgefährdet</em></p>
<p>Unsere erste Etappe führte uns über den Drawsko See und ein kleines Stück über die Drawa mit Umtragestelle an der baufälligen Mühle zu einem Biwakplatz an dem Krosino See. Die Tour verlief sehr entspannt und bei schönstem Sonnenschein. Als wir unsere Zelte aufbauten, kündigte sich jedoch schon ein kleines Unwetter an. Es war in der Gegend übrigens schwierig, zwischen nahendem Gewitter und dem militärischen Manöver auf dem nahegelegenen Truppenübungsplatz zu unterscheiden, aber das war ein kleines Gewitter, das uns eine verregnete Nacht bescherte.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/3zDxyfi1GnnbO5kdFb9XGQ?feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL27iked9I/AAAAAAAACto/6SmxJBQ3HhI/s400/IMG_2494.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 2 &#8211; Vorne: Lager in der Entstehung &#8211; Hinten: Nahendes Unwetter</em></p>
<p>Zu Beginn der zweiten Etappe wollten wir die alte Ordensburg aus Zeiten des Nationalsozialismus &#8211; von uns liebevoll <em>Die Zwei Türme</em> genannt &#8211; besichtigen, die sich am Ausgang des Krosino Sees befindet. Leider ist das Gebiet militärische Speerzone, alles was wir zu sehen bekamen, war ein altes verlassenes Militärferienlager. Anschließend paddelten wir auf der Drawa entlang zu der kleinen Stadt Zlociniec, wo wir die Boote wieder umtragen mussten, ausgiebig speisten und den Reiseproviant aufstockten. Das mit dem ausgiebig Speisen wurde uns ein paar Stunden später zum Verhängnis, denn der von uns anvisierte Biwakplatz war etwas weiter entfernt, als gedacht. Zudem präsentierte sich die Drawa zunehmend schwieriger und sperriger. Alle paar Meter versperrte ein Baumhindernis den Weg.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/FLA1yt8CAw1foLR61_C_7w?feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL27ywDXkI/AAAAAAAACts/X51Ulvnu24E/s400/IMG_2501.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 3 &#8211; Morgendliche Stille auf dem Krosino See</em></p>
<p>Um die Sache noch etwas unterhaltsamer zu gestalten, kamen wir auch dieses Jahr wieder in den Genuss der Verlässlichkeit von Wasserwanderkarten. Schlussendlich konnten wir die Nichtexistenz des von uns anvisierten Biwakplatzes nicht lückenlos beweisen, aber bei zunehmender Abenddämmerung entschlossen wir uns, für eine Nacht die nächste brauchbare Heuwiese in der Nähe von Dalewo zu besetzen. Von einem Biwakplatz war dort weit und breit keine Spur.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/A4sxNi7TpUNIKVGPv1mAkg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL28edZ98I/AAAAAAAACtw/LIwnWxGUaFI/s400/IMG_2505.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 3 -Die zwei Türme</em></p>
<p>Während die Vorhut die letzten Reste Tageslicht noch nutzen konnte, um Zelte zu errichten, ließ die Nachhut auf sich warten und traf erst bei völliger Dunkelheit ein. Angesichts der erwähnten Baumhindernisse ist es mir zwar ein Rätsel, wie sie das ohne Verluste geschafft haben, aber geschafft haben sie es.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/35CHGaCDnnEHbwwkyWiByg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL29cr6F2I/AAAAAAAACt4/7ghqOJEy78M/s400/IMG_2540.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 4 &#8211; Auf der Drawa</em></p>
<p>Die dritte Etappe brachte zunächst keine große Veränderung. Die Drawa präsentierte sich gleichermaßen schön wie auch sperrig. Wir machten wieder Halt in einer kleinen Stadt, in Drawsko Pomorskie, wo wir die Proviante aufstockten und dieses Mal nur eine kurze Pause einlegten. Ziel der Etappe war der größte See in der Ecke, der Lubie See. Aber bis wir den erreichten, mussten wir uns durch viel Drawa hindurch kämpfen und als sich schließlich der See vor uns öffnete, waren alle etwas erleichtert.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/zB3yV0dtdFSGqHxr-PyXhg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL2-NPR_mI/AAAAAAAACuA/KQ5B-Erko48/s400/DSCF6672.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 5 &#8211; Die Kirche von Gudowo</em></p>
<p>Wir hatten noch etwas Probleme, uns auf einen geeigneten Biwakplatz am See zu einigen, denn der nächste Tag sollte ein Pausentag sein und außer mir wollte keiner auf der Insel campen. Ihr kennt meine Vorliebe für Inseln aus den Jahren davor. Am Ende fiel die Entscheidung aber auf ein Stück Wiese mit Strand in der Nähe des Dorfes Gudowo, wo wir immerhin bequem einkaufen konnten. Am nächsten Tag kam der Besitzer der Wiese vorgefahren, um uns darüber aufzuklären, dass dies kein Biwakplatz wäre. Aber nachdem wir ihm erklärt hatten, wer wir sind und was wir vorhatten, ließ er uns da bleiben, kostenlos, aber unter einer Bedingung: <em>No Rubbish!</em></p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/XrYEyCnvrGsas9kLLqzg_A?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL2-XM-GRI/AAAAAAAACuE/wsc624WWF6M/s400/IMG_2572.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 6 &#8211; Ich in spritziger Einzelfahrt</em></p>
<p>Die vierte Etappe war die erste von zweien, die meine Liebste und ich jeweils im Einer bewältigten. Da der oben erwähnte Gepäckbootfahrer vom letzten Jahr durch Abwesenheit glänzte, hatten wir quasi ein Boot zuviel, das abwechselnd immer mal wer anders fahren durfte. Die nächsten beiden Etappen hatte ich das gute Stück und war auch einigermaßen begeistert.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/wjV9IVJFuMPWY4CAGdpUrA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL2_FXKZkI/AAAAAAAACuI/ohzFJnOVntg/s400/IMG_2578.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 6 &#8211; Ein Kanadier beim Überwinden eines Hinternisses</em></p>
<p>Die Boote waren dieses Jahr ohnehin sehr gut und schnell und wenn man allein drin sitzt hat man noch mehr Kontrolle über den Kahn, was sich bei der zum Teil starken Strömung den Hindernissen auf der Drawa recht positiv auswirkt. Auf der anderen Seite hat das alleine Fahren aber auch Nachteile: Man muss dann nämlich auch alleine fahren, immer. Da ist niemand, der einem hilft, was besonders bei großen Seen, starkem Gegenwind oder Gegenströmung schnell zu schaffen macht.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/dkiXdLqp0d50JcO1oy5ncA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL2_tmbwqI/AAAAAAAACuM/315eQ_pV4So/s400/IMG_2584.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 6 &#8211; Ich beim Überwinden des gleichen Hindernisses</em></p>
<p>Etappe vier begann nun zufälligerweise genau mit dem größten See auf der Tour. Aber nachdem wir den hinter uns hatten, zeigte sich die Drawa von ihrer idyllischen Seite. Die Gegend war wunderschön, das Wetter spielte mit und die Hindernisse waren nett zu uns. Am Ende dieser für mich vielleicht schönsten Etappe war der Debno See, auf dem uns völlig überraschend eine Insel mit Biwakplatz erwartete. Hach.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/VuaU5IA-5zIM2vCrsa16Zw?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3Bl7fKvI/AAAAAAAACuY/Gc1F_u_pEw8/s400/DSCF6692.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 6 &#8211; Fahrt im Windschatten</em></p>
<p>Die Insel war perfekt. Genug Platz für alle Zelte, eine kleine Badestelle von der man in den Sonnenuntergang schwimmen konnte, eine Feuerstelle an der abends glutenfreie Marshmellows geröstet wurden, ringsum unberührte Natur und weit und breit kein Mensch. Naja, abgesehen von den paar Polen auf der anderen Seite des Ufers mit dem PKW mit dem lauten Autoradio. Aber davon mal abgesehen. Hach.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/w6A2WtOyvzFov3Ak7C02Ow?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3CiM1M8I/AAAAAAAACug/ny6OdFRaqjk/s400/DSCF6700.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 6 &#8211; Limbo!</em></p>
<p>Etappe fünf begann ähnlich idyllisch wie die vorherige endete. Auf dem spiegelglatten See konnte ich in der Entfernung einen Raubvogel (ich tippe auf Seeadler) beobachten, wie er auf die Seeoberfläche hinabstürzte und mit silberglänzender Beute (ich tippe auf Fisch) davon zog. Immer wieder begegnete man Haubentaucher (ich find ja Taubenhaucher irgendwie schöner, aber ich darf nich) mit ihrem putzigen Nachwuchs, der immer nur in 2-3 m-Schritten vor einem wegtauchen kann. Und unter einem rauscht das Boot geschmeidig übers Wasser. Das sind so die Momente. Hach.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/MmcJBQiGS5Dg5gcPMKeBcw?feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3ExkplpI/AAAAAAAACus/sJU7vLyuNBw/s400/DSCF6722.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 6 &#8211; Ringelnatter beim Sonnenbaden</em></p>
<p>Aber mit der Idylle war es einen See weiter auch schon wieder vorbei, dort begann nämlich das militärische Sperrgebiet, das man leider nicht mehr mit dem Kajak durchfahren darf. Es gibt dort einen kleinen Imbiss, von dem aus man einen Transport der Boote auf die andere Seite des Truppenübungsplatzes buchen kann und so hieß es Boote entladen, alles ins Auto und ab geht die Fahrt bis nach Prostynia.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/5z7tGzB3xtmCxlRCWeV-qA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3FBOK8vI/AAAAAAAACuw/U-hKilfmfmA/s400/IMG_2600.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 6 &#8211; Die Insel</em></p>
<p>Laut unserer Karte sollte es in Prostynia einen Laden geben, in dem wir für die nächsten zwei Tage einkaufen wollten. Denn der nächste Tag sollte ein Pausentag werden und wir wussten nicht so genau, ob es dort einen Laden gibt. Wenn ich schreibe &#8220;laut unserer Karte&#8221; dann werdet ihr jetzt sicher vor lauter Überraschung aus allen Wolken fallen wenn ich euch erzähle, dass es in Prostynia keinen Laden gibt. Aber so ein kleiner Spaziergang über viele viele Kilometer hat ja noch niemandem geschadet. Apropos: Wusstet ihr, dass man sich auch in Sandalen Blasen laufen kann?</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/8sHC0m4nMriAekvJdGqPKA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3Fs5y37I/AAAAAAAACu0/BdZpWeUGR90/s400/IMG_2601.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 6 &#8211; Abenddämmerung auf der Insel</em></p>
<p>In der Zwischenzeit hat sich das Wetter geändert: Aus freundlichem Sonnenschein wurde drückende Schwüle und schließlich unfreundlicher kalter Gegenwind. Die Drawa war hier etwas breiter, das Umland flacher und die Strömung weniger stark. Der Gegenwind hatte genug Kraft, um auch ein vollbesetztes Kajak flussaufwärts treiben zu lassen. Da hat das Paddeln nicht mehr so viel Spaß gemacht.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/2yr2rXrBIaJ9FEotO-DTbg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3HaMI92I/AAAAAAAACvE/qDZlddLXNNg/s400/DSCF6732.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 7 &#8211; Die Drawa bei schlechtem Wetter</em></p>
<p>Irgendwann mussten wir links abbiegen und die Drawa verlassen, um zu dem laut Reiseführer schönen Ferienzentrum am Makowarskie See zu gelangen, das wir für den nächsten Pausentag gewählt hatten. Dafür mussten wir durch einen zunächst recht engen und von Schilf überwucherten, später eher waldig und hübschen Kanal gegen den Strom zu dem See paddeln. Die Aussicht auf sanitäre Anlagen und Duschen und reichhaltiger polnischer Küche hielt die Motivation aufrecht.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/lv3tSnKwQfdJdgWQNo3ZTA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3HhSQNrI/AAAAAAAACvI/S3dW4wYCldw/s400/DSCF6739.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 7 &#8211; Ausblick auf den Makowarskie See</em></p>
<p>Die Aussicht auf sanitäre Anlagen, Duschen und Küche wurden jedoch herb enttäuscht: Ein Dixie, ein Strand und ein Laden im Nachbarort mussten uns genügen. Aber inzwischen schien wieder die Sonne, der Platz und der See waren wirklich schön und wir hatten sowohl einen sehr entspannten Abend als auch Pausentag dort. Das Ferienzentrum wirkte etwas runtergekommen und verlassen auf uns. Einige der Bungalows waren vermietet, aber viel los war da nicht. Ein paar verlassene Gebäude haben zu früheren Glanzzeiten wohl einen Kiosk oder möglicherweise gar Duschen und Toiletten beherbergt. Davon war aber nicht mehr viel übrig.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/hdgTYseHcKb2D_ba-APlbg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3IfHA1XI/AAAAAAAACvM/Y_oIHheUDUU/s400/IMG_2630.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 7 &#8211; Abendliches Lagererrichten</em></p>
<p>Die meisten Urlauber dort waren Angler, die uns zu später Stunde auch schon mal ein paar Fische schenkten. Ich möchte an dieser Stelle auch die Erfolge unserer gruppeneigenen Angler nicht verhehlen. Das war bereits der zweite Abend an dem die Gruppe Selbstgefangenes über dem Feuer grillen konnte.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/6nyygCgqcAHaxtVRUO4Zbg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3I1xg-bI/AAAAAAAACvQ/i3TIppkSxvM/s400/IMG_2639.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 7 &#8211; Mond über dem Makowarskie See</em></p>
<p>Und dann war da noch der Mann, der uns sehr freundlich aber bestimmt auf polnisch ansprach. Er hat sehr eindringlich gesprochen und wir sind uns sicher, er hatte eine Botschaft. Wir wissen nur leider bis heute nicht, welche. Irgendwann hat er aufgegeben mit uns zu reden und telefoniert &#8211; ich nehme an, um einen Dolmetscher ranzuholen, das Wort deutsch ist im Polnischen ja so ähnlich wie im Russischen, <em>nemjetzkie</em> oder so. Jedenfalls kam er irgendwann später wieder zurück, redete wieder ausschließlich polnisch und überreichte uns vier Gurken, was unsere Ratlosigkeit kein bißchen minderte. Aber hey, danke!</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/h8ixCzifTMgstPZBAr7S-g?feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3I-ndqtI/AAAAAAAACvU/sEUGumejjb4/s400/IMG_2644.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 7 &#8211; Sternenklare Nacht</em></p>
<p>Am mittlerweile neunten Tag des Urlaubs begann die sechste Etappe, also quasi der zweite Teil und das eigentlich Highlight unserer Tour. Wir paddelten den Weg über den See, durch den Kanal und das Schilf zurück auf die Drawa und dort bis nach Drawno. Drawno ist wieder eine kleine Stadt mit Einkaufsgelegenheiten und dem Büro des Nationalparks, in dem wir die nächsten drei Tage verbringen wollten. Also, in dem Nationalpark, nicht in dem Büro. Dort mussten wir nur vorab Eintritt und Übernachtungen bezahlen.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/PaYsuiiR5ndpcivRb6ZTZA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3JjuS0RI/AAAAAAAACvY/ClbeUYfYVuE/s400/DSCF6742.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 9 &#8211; Die Drawa</em></p>
<p>Der Drawa-Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet, in dem sich die Drawa durch bergiges Waldgebiet schlängelt. Naturschutzgebiet heißt auch, dass Forstwirtschaft nur sehr eingeschränkt betrieben wird und umgestürzte Bäume nicht weggeräumt werden. Auf der Drawa werden Baumhindernisse immerhin auf Kajak-Größe ausgesägt, wobei sich Kajak-Größe exakt auf die Größe eines Kajaks bezieht, unabhängig davon, ob jemand drin sitzt oder nicht.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/9lpPL8FauVX5akX97MV0Ng?feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3LEE8caI/AAAAAAAACvg/6UidsHFL-D0/s400/DSCF6749.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 9 &#8211; Tückisches Hindernis hinter uns</em></p>
<p>Weiterhin ist das Teilstück der Drawa durch den Park berühmt und berüchtigt für Hindernisse und Strömung und eine Durchfahrt ohne Kentern gilt als unüblich. Ziel der sechsten Etappe war ein Biwakplatz innerhalb des Parks nahe des Örtchens Barnimie und bis dahin sind zwei unserer Boote bereits gekentert, eines davon gleich zwei Mal. Es gab nur drei von sieben Booten, die vollkommen trocken durchgekommen sind, alle anderen haben sich mindestens eine Fuhre Wasser ins Boot geholt.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/yKftbbIk1A_Gb7yNQS1Zwg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3L2ssJiI/AAAAAAAACvk/DD42FeFI99Y/s400/DSCF6751.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 9 &#8211; Tückisches Hindernis vor uns</em></p>
<p>Es ist schwer zu beschreiben, was eigentlich die große Schwierigkeit dabei war, ist so ein bißchen wie die Matrix: Man muss es erleben, um es zu verstehen. Ich probier es trotzdem: Es fängt damit an, dass so ein Boot nicht einfach um eine Kurve fährt wie ein Auto, es driftet viel mehr durch die Kurve. Je stärker die Strömung, desto stärker der Drift, man ist permanent mit Korrekturen beschäftigt. Bei dem Umfahren eines Hindernisses gilt das Gleiche, man fährt nicht einfach vorbei, sondern driftet irgendwie drumherum und kämpft ständig gegen die Strömung.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/s0KombjVOseLsK8AfML7Jw?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3MkF_fkI/AAAAAAAACvo/1UqvmokALDE/s400/DSCF6752.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 9 &#8211; Mehr Hindernisse</em></p>
<p>Ein Hindernis kann dabei ein Baumstamm sein, der im Wasser liegt und auf den das Boot aufsetzt oder auch ein Baumstamm oder Äste, die so tief hängen, dass man im Limbo drunter durch muss oder auch beides gleichzeitig. Kritisch wurde es wenn mehrere Hindernisse direkt hintereinander folgten und eine Art Schikane bildeten. Am ersten kommt man noch vorbei aber die Strömung schiebt das Boot dann seitwärts gegen das zweite Hinderniss, von dem man sich nun irgendwie abstoßen muss, wobei man das querstehende Boot sehr leicht in die Strömung neigen kann. Ab da sind es nur Sekundenbruchteile bis das Boot mit Wasser voll läuft.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/MJTZ5QKL6j5OCKAnEteaVA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3Mx8Ra0I/AAAAAAAACvs/d3_3qfraiZw/s400/DSCF6753.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 10 &#8211; Bilderrätsel</em></p>
<p>Und dann gab es noch die Stromschnellen. Für Abwechslung und Spannung war jedenfalls gesorgt. Wahrscheinlich hätte das auch alles eine Mordsgaudie werden können, hätte man nicht ständig im Hinterkopf gehabt, dass man gerade den gesamten Hausrat im Boot spazieren fährt. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist das Zeug nämlich nicht wirklich wasserdicht verpackt und ein nasser Schlafsack ist so ziemlich das letzte was man haben möchte.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/i65zuItjRYD4ap8StghAKg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3NhiyJsI/AAAAAAAACvw/Btp31z3hc9I/s400/IMG_2705.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 11 &#8211; Auf der Drawa</em></p>
<p>Selbst Wertgegenstände, die man eigentlich gesondert in speziellen wasserdichten Behältnissen aufbewahrt sind nicht sicher. Ein sogenannter wasserdichter Sack aus einer der beteiligten Havarien hat seine Wasserdichte damit unter Beweis gestellt, dass er das Wasser hinterher nicht mehr rausgelassen hat. Der Besitzer war anschließend um eine nasse Digitalkamera und ein nasses Handy reicher.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/tAxcuX4fNGkrdgMq2IEsCQ?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3Q-zUqRI/AAAAAAAACwQ/kN1yqZ9Zfec/s400/DSCF6793.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Lagerfeuer</em></p>
<p>Auf der Etappe sieben hat es wieder einen unserer Einzelpaddler erwischt, diesmal eine komplette Tauchfahrt an einer sehr heiklen Stelle. Die Titanic wäre vor Neid erblasst und <em>trocken</em> war für den Guten in den nächsten Tagen ein Fremdwort. Die Etappe sieben endete daraufhin schon an dem nur etwa 8km entfernten Biwakplatz nahe Bogdanka, wo wir am Lagerfeuer unter leichtem Nieselregen versucht haben, die Klamotten der Opfer zu trocknen.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/DWPLm876ITJeHKl4H8p1EQ?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3B7_gWrI/AAAAAAAACuc/nWoEDrPdFCQ/s400/DSCF6697.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Ein Libellenfreund auf meiner Mütze</em></p>
<p>Immerhin konnten ein paar von uns den Polen Nachhilfe in Sachen Feuer machen geben, worauf die Polen einigen von uns Nachhilfe in Sachen polnischer Wodka geben konnten. Völkerverständigung, ihr versteht schon.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/GtBvWsufZw1bY9jiQ_zZ1g?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3PlYrfcI/AAAAAAAACwA/_-SxdMicCAA/s400/IMG_2727.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 11 &#8211; Papstdenkmal</em></p>
<p>Da wir Etappe sieben verkürzt hatten, generell aber die Tourplanung ganz cool fanden, wollten wir in Etappe acht trotzdem das geplanten Ziel erreichen, somit war sie mit 27km die längste der ganzen Tour. Dafür haben wir extra einen Weckdienst eingerichtet, damit wir ausnahmsweise mal rechtzeitig lospaddeln konnten. Die Drawa war wieder etwas zahmer und die Hindernisse deutlich seltener und wenn es nicht gerade geregnet hat, war die Tour trotz ihrer Länge sehr entspannt und hat Spaß gemacht. Wir hatten sogar das Vergnügen, einen kleinen Fischotter zu treffen, der unserem Boot am Ufer hinterhergerannt und -geschwommen ist. Niedliche Viecher.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/YxUV7agjJe0WCuEqeS5l6w?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3N2QKanI/AAAAAAAACv0/SUlbfHRrYNo/s400/IMG_2715.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 11 &#8211; Wasserkraftwerk Kamienna</em></p>
<p>Einziges wirkliches Hindernis dieser Etappe war das Wasserkraftwerk vom Kamienna, bei dem wir die Boote über eine Strecke von 150m umtragen mussten. Man kann so ein Boot aber auch problemlos über Land ziehen bzw. downhill auch schieben, so war das auch gar nicht so schlimm.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/e25UDIwKx5ouiQ9Rh9dxcA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3OdvcrVI/AAAAAAAACv4/VjPlqGetlRo/s400/IMG_2717.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 11 &#8211; Wasserkraftwerk Kamienna &#8211; Links: Fischtreppe</em></p>
<p>Auf dieser Etappe hat es mich dann aber direkt selbst noch erwischt. Ich bin zwar nicht nass geworden, aber ein fast schon harmloses Hindernis hats mir dennoch gegeben. Ein etwas kräftigerer Ast ragte in einer Kurve schräg aus dem Wasser heraus. Die Strömung war an der Stelle so stark, dass unser Boot schräg gegen den Ast gedrückt wurde. Da ich im Boot hinten sitze konnte ich dem Ast nicht mehr ausweichen und habe das Teil direkt in den Brustkorb gerammt bekommen, ich wurde quasi von dem stumpfen Ast aufgespießt. Bei den vielen tiefhängenden Ästen und Zweigen vorher hätte deutlich Schlimmeres passieren können, aber ich hatte in dem Moment echt Panik. Leider ist von der Sache nur ein sehr harmloser blauer Fleck übrig geblieben, so dass ich meine Geschichte später kaum mit der nötigen Dramatik untermauern konnte.</p>
<p>Der Ast sah ein wenig so aus, wie dieser hier:<br />
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/BuH3WeFM0XZZo5-XYUnZFA?feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3PH8OD9I/AAAAAAAACv8/97atiiCfME0/s400/IMG_2722.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 11 &#8211; Gefährlicher Ast</em></p>
<p>Ziel der achten Etappe war ein Biwakplatz der sich Forsthaus Kotlina nannte. Ein sehr schöner Platz mit großer weiter Wiese, einer schönen Badestelle am Fluss und zwei Holzhütten von denen die eine eine Feuerstelle mit Grillrost bot.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/ZRooX7h-ECrn7raA_L4G_w?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3QedSfnI/AAAAAAAACwM/7izI9Ti9WT4/s400/IMG_2744.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 11 &#8211; Biwakplatz Forsthaus Kotlina im Nebel</em></p>
<p>Einer unserer Angler hat gleich am ersten Abend einen kapitalen Döbel aus dem Fluss gezogen, so dass eigentlich alles perfekt war. Leider hat sich das Feuermachen etwas schwieriger gestaltet mit all dem nassen Holz. Den Fisch gab es erst am nächsten Tag, der wieder ein Pausentag war.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/ddyTJik6bSWwAk3nErgLTQ?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3USoC27I/AAAAAAAACwo/N2r1ekSqpfQ/s400/IMG_2820.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 12 &#8211; Selbstgefangener Fisch über dem Feuer</em></p>
<p>Den Pausentag haben einige von uns dazu genutzt, zum nahegelegenen <a title="Wikipedia: Pommernwall" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pommernwall">Pommernwall</a>-Bunkerrest zu wandern. Viel zu sehen gab es nicht, Trümmer halt, man konnte lediglich erkennen, dass selbst das nachträgliche Sprengen der Anlage nicht so einfach war, robuste Bauweise und so.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/8mbAZTbVNG5UeHDklV1u3A?feat=embedwebsite"><img src="http://lh6.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3TOGD-zI/AAAAAAAACwg/44te82cP2UU/s400/IMG_2786.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 12 &#8211; Reste vom Pommernwall</em></p>
<p>Ich bin an diesem Biwakplatz auch zwei mal in die Drawa gehüpft, um etwas zu planschen und konnte dabei die Kraft der Strömung am eigenen Leib erfahren. Das was da so harmlos vor sich hin strömt, reicht als Gegenstromanlage zum Schwimmen völlig aus. Will man tatsächlich entgegen der Strömung vorankommen, benötigt man sehr sehr viel Kraft. Das Video hier demonstriert das vielleicht ein wenig:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/X2ZXXuTJhs8?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/X2ZXXuTJhs8?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und dann stand die neunte und letzte Etappe vor uns. Das Wetter war mittlerweile wieder richtig sommerlich, die Drawa sehr schön und idyllisch und ungefährlich. Es war eine echt schöne Tour. Einige von uns vertrieben sich die Zeit auf dem Wasser mit ausgiebigen Wasserschlachten, andere ließen sich einfach nur treiben. Kurz vor Ende der Etappe verließen wir die Drawa, um über einen kleinen Kanal zu dem See nahe Krzyz zu gelangen, an dem wir unser Tour beenden wollten. Dieser kleine Kanal hat uns nochmal alles entgegen geworfen, was man sich so vorstellen konnte.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/y4olpkIHiGEUzG_7hzTTqw?feat=embedwebsite"><img src="http://lh4.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3U_OujaI/AAAAAAAACws/BqTgL6HICL0/s400/IMG_2826.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 13 &#8211; Biwakplatz Forsthaus Kotlina am Morgen</em></p>
<p>Er war eng, mit Schilf überwuchert, hatte viele Baumhindernisse, viel Ungeziefer, eine starke Gegenströmung und ein totes Reh im Wasser. Das waren die ekligsten 4 km der ganzen Tour. Als sich dann endlich der letzte See vor uns präsentierte, war ich gleichermaßen erleichtert wie erschöpft. Andere erholen sich in ihrem Urlaub&#8230;</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/1Ui8Zdltb1tzTrFUZIwsCg?feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/THL3Wpqs45I/AAAAAAAACw4/qhH1Xftet9E/s400/IMG_2840.JPG" alt="" /></a><br />
<em>Tag 13 &#8211; Ende des letzten Kanalstücks</em></p>
<p>Wir haben noch einen ereignislosen und entspannten Pausentag vor der Abfahrt eingelegt und damit war dieses kleine Abenteuer wieder vorbei. Es ist schwer ein allgemeines Fazit für diese Tour zu ziehen. Von der Planung her mit den ganzen Pausentagen war es dieses Jahr deutlich entspannter als letztes Jahr, die Drawa ist einfach wunderschön und die polnische Gastfreundschaft hat uns auch dieses Jahr wieder begeistert. Auf der anderen Seite war diese Tour auch verdammt anstrengend und schwierig und streckenweise schwamm eben auch die Angst mit.</p>
<p>Übrigens auch ein Grund, warum es dieses Mal vergleichsweise wenig Fotos gibt: Man hatte einfach kaum Gelegenheit während der Fahrt zur Kamera zu greifen, weil ein paar Meter weiter wieder ein Hindernis auf einen wartete. Viele schöne Dinge konnten so gar nicht festgehalten und manchmal sogar kaum betrachtet werden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="267" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Ftoba303%2Falbumid%2F5508736733936635313%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde" /><param name="src" value="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="267" src="http://picasaweb.google.de/s/c/bin/slideshow.swf" flashvars="host=picasaweb.google.de&amp;captions=1&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.de%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Ftoba303%2Falbumid%2F5508736733936635313%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde"></embed></object></p>
<p>Aber jetzt wo ich mich gerade so wieder an die Errungenschaften der Zivilisation gewöhnt habe (z.B. Sitzmöbel), freue ich mich schon auf das nächste Jahr. Eine Fortsetzung ist quasi garantiert! Danke an alle, die dabei waren und vor allem an den Bühnenterroristen, der den ganzen Spaß wieder hervorragend organisiert hat.</p>
<p>* Das Alphabet der polnischen Sprache umfasst ein paar mehr Buchstaben, als meine Tastatur bereit ist, zur Verfügung zu stellen. Ich bitte um Nachsicht, wenn ich die Namen hier nur in vereinfachter Form darstelle.</p>
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		<title>Marschgepäck</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 13:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toba</dc:creator>
				<category><![CDATA[gossip]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen gehts wieder los: Urlaub im Draußen. Camping und Paddeln. Lagerfeuer und Grillfleisch. Malerische Sonnenuntergänge und idyllische Natur. Ihr kennt das ja. Und auch dieses Jahr heißt das Ziel wieder Polen. Die restliche Reisegruppe ist heute morgen bereits aufgebrochen, ich werd mich als Nachhut morgen früh auf den Weg machen.

Während es europäisch ostwärts meist recht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen gehts wieder los: Urlaub im Draußen. Camping und Paddeln. Lagerfeuer und Grillfleisch. Malerische Sonnenuntergänge und idyllische Natur.<a title="Paddeln in Polen" href="http://sixumbrellas.de/?p=676"> Ihr kennt</a> <a title="Paddeln in Polen " href="http://sixumbrellas.de/?p=1110">das ja</a>. Und auch dieses Jahr heißt das Ziel wieder Polen. Die restliche Reisegruppe ist heute morgen bereits aufgebrochen, ich werd mich als Nachhut morgen früh auf den Weg machen.</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/cS_54he1Wzd3Un1qeLJ00nt1MmUGYKNpjODDvlC4RtY?feat=embedwebsite"><img src="http://lh3.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/TF1QohPDCTI/AAAAAAAACsU/CQQBRti2c1o/s400/IMAG0010.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Während es europäisch ostwärts meist recht preiswert zugeht und ein Camping-Urlaub ja an sich kaum Geld kostet, so werden doch die Materialkosten im Vorfeld von Jahr zu Jahr höher. Hier mal ein kleiner Abriss der Dinge, für die ich mein Erspartes dieses Jahr zum Fenster rausgeworfen habe.</p>
<p><span id="more-1450"></span></p>
<p><strong>1. Das Zelt</strong></p>
<p>Das fraglos wichtigste Utensil wenn man Zelten geht. Eigentlich hatte ich mir letztes Jahr schon mein erstes eigenes Zelt gekauft &#8211; es ist erstaunlich wie weit man im Leben ohne eigenes Zelt kommt. Allerdings hatte das gute Stück einen Materialfehler und der Hersteller wollte mir lieber das Geld zurückerstatten, als mir ein neues zu schicken. Das war blöd, weil mein zweites eigenes Zelt musste natürlich besser werden. Besser im Sinne von: Größer, schneller und weiter! Äh, kleiner, leichter und teurer. Nun ja, hier ist es, ein <a title="Lightwave" href="http://www.lightwave.uk.com/en/tent_t20trekxt.php">Lightwave T20 Trex XT</a>:</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/Q4p9x3Rfhq412wFCSo2OMnt1MmUGYKNpjODDvlC4RtY?feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_5MvLk9k1BtU/TAvo1fq8XHI/AAAAAAAACso/F5y6LOz4Y20/s400/DSCF6585.JPG" alt="" /></a></p>
<p><a title="Zeltprobe" href="http://sixumbrellas.de/?p=1393">Hier sind ein paar Bilder von der Zeltprobe</a>.</p>
<p><strong>2. Schlafsack</strong></p>
<p>Natürlich besitze ich bereits seit Jahren einen eigenen Schlafsack. Aber der reichte mir so langsam nicht mehr. Ihr habt ja keine Ahnung, wie kalt das nachts da draußen werden kann, wenn man vorzugsweise in der Nähe kühler Gewässer übernachtet. Also musste ein neuerer und besserer und wärmerer her. Stand der Technik in Sachen Schlafsack sind derzeit Hightech-Daunenschlafsäcke mit polnischer Gänsedaune, wie mein neuer <a title="Exped Hummingbird" href="http://www.outdoorfair.de/epages/61191849.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61191849/Products/Exped-Hummingbird/SubProducts/Exped-Hummingbird-Rechts">Exped Hummingbird</a>.</p>
<p><strong>3. Regenjacke</strong></p>
<p>Auch nichts neues, braucht man ja eigentlich auch so, wenn man nicht im Urlaub ist. Meine war eigentlich noch tipp-topp in Ordnung, sie hat sich im Gegensatz zu ihrem Besitzer seit dem Kaufdatum nicht großartig verändert. Nun, sagen wir einfach, sie steht mittlerweile jemand anderem besser als mir&#8230;</p>
<p><strong>4. Rucksack</strong></p>
<p>Oben auf dem Bild ist er zu sehen: Mein neue <a title="Tatonka Yukon 60" href="http://www.camp4.de/shop/yukon-oceanalpine-blue-p-9002185.html">Tatonka Yukon 60</a>, vollständig gepackt. Leider kam ich bisher nur kurz in den Genuss ihn zu tragen, als ich meine Liebste heut morgen zum Bahnhof gebracht habe. Aber es ist schon ein sehr angenehmes Tragegefühl und das Reisen fühlt sich ganz plötzlich viel professioneller an. Bisher haben wir uns immer mit einer illustren Ansammlung diverser Taschen und Rucksäcken beholfen, aber selbst bei einem Paddeltrip lässt es sich nicht vermeiden, das schwere Gepäck über längere Strecken tragen zu müssen. Da bietet sich so etwas an. Ich bin noch gespannt, ob der auch gut ins Boot passt.</p>
<p><strong>5. Camping-Kocher</strong></p>
<p>Wahnsinn! Ich besitze einen eigenen Camping-Kocher! Auch so ein Ding, das ich nie auf meinem Einkaufsradar hatte. Aber unsere Gruppe ist dieses Jahr etwas größer und es mangelte an Kochern. Da man in Polen nur selten Camping-Gas zu kaufen bekommt, fiel meine Wahl auf einen Spirituskocher, ein Nachbau der weltberühmten Trangia-Kocher, samt Topfset.</p>
<p><strong>6. Sandalen</strong></p>
<p>Ich besitze jetzt echte Touri-Wandersandalen, <a title="Schwachmatensandalen" href="http://blog.goethe.de/tina-uebel-shanghai/archives/15-24.-Juli.-EXKURS.-Lebensform-Tourist-Der-Haesslichster-Hund-der-Welt-Effekt.html">auch Schwachmatensandalen genannt</a>. Meine ersten Sandalen seit bestimmt 25 Jahren. Aber die sind einfach wahnsinnig praktisch bei so einem Trip.</p>
<p><strong>7. Kleinkrams</strong></p>
<p>Als da wären: Messer &#8211; natürlich die guten von Opinel, LED-Kopflampen, Insekten- und Sonnenschutz, Wasserschuhe, Wasserschutzhülle für die Kamera, Camping-Stühle, Karten und Reiseführer und bestimmt noch einiges mehr.</p>
<p>Das sind jetzt nur die größeren Neuanschaffungen. Einige Dinge sind aus den letzten Jahren noch da und auch noch gut genug, um wieder mitgenommen zu werden, z.B. Isomatten. Und dann ist man doch einigermaßen überrascht, dass der ganze Kram für zwei Personen in zweieinhalb Rucksäcke passt. Das muss etwas mit Raumkrümmung und Mehrdimensionalität zu tun haben, dem Gewicht nach zu urteilen vielleicht auch mit schwarzen Löchern.</p>
<p>Ich rechne jetzt lieber nicht aus, wieviel Umsatz ich dem Einzelhandel verschafft habe. Das soll natürlich ausdrücklich keine Werbung oder Empfehlung für die Produkte sein, schließlich habe ich sie bis jetzt nur gekauft und kaum bis gar nicht benutzt. Ich hielt es nur mal für erwähnenswert, schließlich habe ich mich dich letzten Wochen mit dem ganzen Kram beschäftigt, davon sollt ihr auch was haben.</p>
<p>Wahrscheinlich wird das mein letzter Camping-Urlaub und ich werde all diese schönen Dinge nie wieder benutzen.</p>
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		<title>Tresor</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 23:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toba</dc:creator>
				<category><![CDATA[night life]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade lief auf Phoenix eine Doku über die Entwicklung und Schließung des alten Tresors. Bei den Bildern der letzten Party wurden bei mir so zwei drei Erinnerungen wach. Da sieht man mal wieder, wie praktisch doch so ein Weblog sein kann: Ich stand da vor 5 Jahren auch in der Schlange und begehrte Einlass, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade lief auf Phoenix eine Doku über die Entwicklung und Schließung des alten Tresors. Bei den Bildern der letzten Party wurden bei mir so zwei drei Erinnerungen wach. Da sieht man mal wieder, wie praktisch doch so ein Weblog sein kann: <a title="Letzte Party im Tresor" href="http://sixumbrellas.de/?p=492">Ich stand da vor 5 Jahren auch in der Schlange</a> und begehrte Einlass, was aber zu später Stunde an 10€ gescheitert ist. Rückblickend hätte ich mich wohl anders entschieden.</p>
<p><span id="more-1448"></span></p>
<p>Andererseits: So richtig Techno war ich ohnehin nie und zu Lebzeiten des alten Tresors war ich da auch nur 1,5 mal drin. Das halbe mal war an einem Sonntag, als nur der Globus oben geöffnet war und Monika Kruse mich mit ihrem Minimal-Schrott fast zur Weißglut gebracht hat. Der Keller war an dem Abend nicht geöffnet.</p>
<p>Das andere Mal war eine Party von Tim zu Zeiten, wo 3headz-Radio noch gelebt hat. Dank ihm hatte ich die Gelegenheit, vor dem Einlass mal ein zwei Tracks von mir über die Anlage im Globus rauschen zu lassen. Einer der Tracks war <a title="Sixumbrellas - Overhead" href="http://sixumbrellas.de/?p=638"><em>Overhead</em></a>, bei dem ich auch Stimm-Samples von Tim verarbeitet hatte. Und trotz der miesen Produktion meinerseits, ging das Stück ganz gut ab über die große böse Anlage dort. Ich kann mich noch daran erinnern, dass bei dem anwesenden Bar-Personal  der ein oder andere Fuß gewippt oder Kopf mitgenickt wurde. Und keiner hat panisch den Raum verlassen.</p>
<p>Später am Abend war ich dann das erste Mal im Tresor-Keller. Auch wenn die ganze Detroit-Technokultur nie so wirklich mein Ding war, da unten hatte ich ne Menge Respekt vor dem Zeug. <a title="Schade drum" href="http://sixumbrellas.de/?p=206">Schade drum</a>.</p>
<p>Dieser Tage wurde übrigens bekannt, dass das Icon demnächst schließt. Da war ich bisher auch erst einmal drin. Mal schauen, ob ich diese Zahl nochmal erhöhen kann.</p>
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		<title>Traurig und Verständnislos</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 14:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toba</dc:creator>
				<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum war ich einen Tag nicht da, fängt das Internet an zu spinnen. Weltweit reden die Menschen nur noch über ein Thema: Blumenkübel! Eine gute Zusammenfassung über die dramatischen Hintergründe gibt es bei Marco. Hier gibt es die ursprüngliche Nachricht, vorgetragen in angemessener Dramatik:

[via]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum war ich einen Tag nicht da, fängt das Internet an zu spinnen. Weltweit reden die Menschen nur noch über ein Thema: <a title="Trending Topic: Blumenkübel" href="http://www.google.de/#q=blumenk%C3%BCbel&amp;hl=en&amp;safe=off&amp;prmd=is&amp;source=lnms&amp;ei=2blaTL3bG5GM0gSt4OVe&amp;sa=X&amp;oi=mode_link&amp;ct=mode&amp;ved=0CCIQ_AU&amp;prmdo=1&amp;fp=1&amp;&amp;tbs=mbl:1&amp;cad=b">Blumenkübel</a>! <a title="Zusammenfassung Blumenkübel" href="http://www.mindsdelight.de/2010/08/blumenkuebel-twitter-explodiert-gerade/">Eine gute Zusammenfassung über die dramatischen Hintergründe gibt es bei Marco</a>. Hier gibt es die <a title="Blumenkübel in Münstersche Zeitung" href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/neuenkirchen/Grosser-Blumenkuebel-zerstoert;art997,988637">ursprüngliche Nachricht</a>, vorgetragen in angemessener Dramatik:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wPJtkPb5mRg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/wPJtkPb5mRg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>[<a title="Mario Sixtus" href="http://twitter.com/sixtus/status/20391692585">via</a>]</p>
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		<title>Des Rätsels Lösung</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 18:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toba</dc:creator>
				<category><![CDATA[gossip]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle, die sich schon immer gefragt haben, warum ihre Amazon-Lieferung nicht ankam und/oder nicht mehr so ganz intakt war:

Unbedingt bis zum Ende anschauen! (Ohne Vorspulen!)
[via]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle, die sich schon immer gefragt haben, warum ihre Amazon-Lieferung nicht ankam und/oder nicht mehr so ganz intakt war:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ag8i_RQyGGU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Ag8i_RQyGGU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Unbedingt bis zum Ende anschauen! (Ohne Vorspulen!)</p>
<p>[<a title="Die Memoiren des Josh K. Phisher" href="http://princo.wordpress.com/2010/07/31/wieso-amazon-pakete-niemals-niemals-ankommen/">via</a>]</p>
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